Workshop - VDW 14
03.11.14 — Ergonomie & Raum

"Es handelt sich bei meinem Schreibtisch nicht um einen Arbeitstisch, sondern einen Bearbeitungstisch - ähnlich einer Pinnwand sammeln sich Aufgaben und zu erledigende Arbeiten. Zum Ausführen selbst bräuchte man einen Zweittisch."

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Workshop - VDW 14
03.11.14 — Beleuchtung & Licht

“Man könnte die Tischbeine weiter nach oben ziehen, also nicht bei der Platten-Oberkante enden lassen. Dadurch ergeben sich Möglichkeiten eine Lichtleiste oder Lampen flexibel zu positionieren. Die Beine könnten ebenso Kabel und Steckdosen führen; Die Tischplatte wäre an dieser Führung stufenlos der idealen Arbeitshöhe anpassbar.”

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Workshop - VDW 14
03.11.14 — Ergonomie & Raum

“Ein Arbeitsplatz zuhause sollte größtmögliche Mobilität gewährleisten. Nicht nur weil ich von meinem Umfeld gewohnt bin, dass man oft die Wohnung wechselt, auch einfach um das System bei Bedarf auf die Terrasse, oder ans Fenster bewegen zu können um beispielsweise natürliches Licht ausnutzen zu können."

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Workshop - VDW 14
03.11.14 — Features & Details

“Der Papierkorb gehört für mich zum Arbeitsplatz dazu, er sollte Unterteilungen - eine Müll-Status Hierarchie besitzen.”

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Workshop - VDW 14
03.11.14 — Features & Details

"Es herrscht eine permanente Platzknappheit am Arbeitstisch. Ich baue mir selbst immer mehr Regale an die Wand, nur um zu merken, dass auch diese irgendwann voll werden. Die Dokumente und Objekte wandern in hierarchisch gegliederten Ablagen aus dem Sinn. Irgendwann landen sie in dem IKEA Schubladen Kästchen und verschwinden darin. Man könnte dieses Kästchen sobald es voll ist komplett entsorgen."

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Expertentalk - Harald Gründl
03.11.14 — Nachhaltigkeit

"Wir brauchen irgendwann eine Kreislaufwirtschaft! Es ist schön, wenn ein Möbel lange hält aber letztendlich darf es nicht zu Müll werden. Eine Möglichkeit ist die Rückführung an den Hersteller und eine sinnvolle Wiederverwertung."

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Expertentalk - Harald Gründl
03.11.14 — Nachhaltigkeit

"Die Sachen werden ja nicht schlecht weil sie schlecht sind sondern sie kotzen uns einfach an. Das ist auch ein Designproblem – ich weiß nicht wie etwas Zeitloses ausschaut und kenne auch kein gutes Beispiel dafür."

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Expertentalk - Stefan Polzhofer
03.11.14 — Nachhaltigkeit

"Im Idealfall entsteht ein Produkt, das sich mit der Zeit nicht ab-, sondern aufnutzt. Das Produkt verändert sich mit den Bedürfnissen des Benutzers und passt sich diesen an. Stichwort: Antifragilität"

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Expertentalk - Rainer Rosegger
03.11.14 — Meta-Diskurs & Prozess

"Anhand des Projektes sieht man wie sich der Job des Designers verändert, weg vom Technischen hin zur Prozessgestaltung, Moderation, Mediation."

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Expertentalk - Harald Gründl
03.11.14 — Meta-Diskurs & Prozess

"Das Spannende an dem Projekt ist, dass ihr beide (Anm. breadedEscalope und Neue Wiener Werkstätte) im übertragenen Sinne am eigenen Stuhlbein sägt. Es ist auch ein Projekt, das Neuland beschreitet, weil es das übliche Designverständnis (erfahrene Designer entwerfen für die Industrie Produkte, die daraufhin für den Konsumenten umgesetzt werden) aufhebt und in Frage stellt. Das spannende Ergebnis ist vielleicht gar nicht der Tisch sondern der Gegenstand der Beschäftigung."

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Expertentalk - Rainer Rosegger
03.11.14 — Meta-Diskurs & Prozess

"Der Prosumer - neue Mischformen treten hervor in der sich die Rollen von Produzenten und Konsumenten vermischen. Das Web 2.0 mit den Aspekten des Social Media bietet dafür weitreichende Möglichkeiten – ich bin nicht mehr nur Rezipient von Information sondern kann auch Information bereitstellen.

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Expertentalk - Rainer Rosegger
03.11.14 — Meta-Diskurs & Prozess

"Der Begriff des Prozessdesigns spielt in diesem Projekt eine wesentliche Rolle, wo es um die „collective creation“ oder Partizipation geht. Generell gibt es einen starken gesellschaftlichen Trend zur Partizipation. Wie können wir diese offenen Schnittstellen definieren?"

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Expertentalk - Christiane Varga
03.11.14 — Meta-Diskurs & Prozess

"Durch das Web 2.0 ist die Hemmschwelle für Partizipation auch viel niedriger und der Zugang zu solchen Projekten fällt leichter und ist nicht mehr so milieugeprägt."

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Workshop - VDW 14
03.11.14 — Beleuchtung & Licht

"In den seltensten Fällen wird für eine Tätigkeit eine angemessene Lichtsituation geschaffen. Das liegt einerseits an den verfügbaren Produkten am Markt (Preis-Leistung -> Qualitäts-Schere) und andererseits am Beschaffungs- und Installationsaufwand. Viele Sonderausstattungen benötigen eine aufwendige Installation (Hängelampe - Montage) und bieten meist kaum Flexibilität."

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Workshop - VDW 14
03.11.14 — Ästhetik & Material

"Ich brauche einen Tisch zum Wohlfühlen, er sollte eine hautfreundliche warme Oberfläche haben und als Schreibtisch soll er gar nicht auffallen, weil ich ihn auch anderweitig nutze."

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Expertentalk - Christiane Varga
03.11.14 — Ergonomie & Raum

"Ein visionäres Möbel sollte bedürfnisorientiert sein. Wohnformen und Wohnungen verändern sich und Raumstrukturen lösen sich auf. Es gibt immer mehr größere Räume, die durch Zonen definiert sind. Das muss man berücksichtigen, wenn man ein langlebiges Möbelstück entwickeln will."

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Expertentalk - Christiane Varga
03.11.14 — Ergonomie & Raum

"Möbel werden mitunter funktionaler wegen sich wechselnden Rahmenbedingungen wie instabiler Jobsituation, Mobilität, usw. Daher macht es auch Sinn Möbel zu haben, die flexibel sind – man kann sie mitnehmen, dalassen, einlagern."

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Workshop - VDW 14
03.11.14 — Ergonomie & Raum

“Man sollte Ablagen in Wahrheit vermeiden - je mehr Ablageplatz, desto unübersichtlicher wird es. Mehr Platz bedeutet mehr Müll und mehr Chaos.”

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