Reinke 1
Reinhard K.
15.09.14 — Mein Arbeitsplatz ZUHAUSE

Penible ergonomische Abstimmbarkeit von Sitz und Tischhöhe haben Reinhards Kaufentscheidung stark mit beeinflusst. Ebenso sorgfältig verlief die die Recherche und Auswahl der Schreibtischlampe die wirklich ein besonderes Highlight am Arbeitsplatz darstellt. Durch die LED Technik lässt sich das Licht nur dimmen sondern auch die Farbtemperatur in mehreren Stufen einstellen und nach Reinhards Einsatz Erläuterung macht dieses Feature absolut Sinn. Kaltes Licht für Bücherlesen oder detailreiche Reparaturarbeiten , Warmes Licht entweder als Ambientegenerator oder bei Computer Arbeit als Hintergrundbeleuchtung. und zusätzlich natürlich der Spielfaktor. Besonders Nachteilig scheint an der Lampe allerdings das sich das Leuchtmittel nicht tauschen lässt und dadurch die Lebenszeit der gesamten Lampe an die Lebenszeit des Leuchtmittels gekoppelt ist. Naja, bei etwa 10.000h Lebenserwartung der LEDS ergibt das bei angenommenen 4h Leuchtdauer pro Tag eine Lebensdauer der gesamten Lampe von gerade mal 7 Jahren….. 
Das Ordnungssystem, wie es mir Reinhard präsentiert, ist genial in seiner Einfachheit und Handhabung, aber dennoch vlt nicht wirklich aufschlussreich für das Projekt. Sein Konzept verfolgt das FDFR Prinzip. First-Drauf-Frist-Runter. Es funktioniert so: Objekte oder Akten werden solange auf den Tisch gelegt bis die maximale Tischkapazität erreicht ist. Alles weitere fällt dann in natürlicher Reihenfolge zu Boden. Das System ist somit selbst reinigend.... Ich scherze. Nein, Reinhards wunsch für seinen Arbeitsplatz thematisiert genau diesen Aspekt. Dingen und Dokumenten einen Platz zu schaffen, der eine Systematik erleichtert und sich die Ordnung etwas von der reinen Disziplin lösen kann. Vielen Dank Reinhard.

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Raphi1
Raphael R.
15.09.14 — Mein Arbeitsplatz ZUHAUSE

Raphael ist Student. Sein Arbeitsplatz zu Hause ist sein Zentrum im Alltag. Er nutzt ihn mindestens 35h pro Woche. Das Zentrum bildet sein Tisch, welchen Fläche er fast vollständig als Ablage in offener Ordnung nutzt. Einer der interessantesten Aspekte seiner Nutzung des Arbeitsplatzes ist die Konstellation von "Mutter-tisch" und "Satelliten-Tisch". Ein großer Tisch dient ihm als Ablage und Platz für den Laptop. Doch fokussierte Arbeiten erledigt er an einem kleineren Tisch in einem anderen Raum. Die Trennung macht Sinn. Der offene Laptop lockt nicht ständig mit Ablenkung und die Arbeitsutensilien sind auf die aktuelle Aufgabe fokussiert. Am Satellitentisch gibt es auch mehr Tageslicht. Im Gespräch über Kabelorganisation verrät mir Raphael, dass er seine Kabel mehr als Ästhetisches Element sieht und wenig als störend empfindet. Ein weiteres einfaches Detail ist seine Kabelorganisation. (siehe Bild). Bei der Ergonomie ist Raphi seinem Tisch unterwürfig. Er passt sich mit gekonnter Rückkrümmung der vorgebenden,statischen Tischhöhe an. Sein Wunscharbeitsplatz für zuHause ist nicht weit von der aktuellen Situation entfernt auch wenn ihn wieder reizen würde im stehen zu Arbeiten. Vielen Dank

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Stefank
Stefan K.
15.09.14 — Mein Arbeitsplatz ZUHAUSE

Stefan ist Design Student und arbeitet als Medientechniker. Zu Hause nutzt er seinen Schreibtisch vor allem für jene Arbeiten, die er dringend erledigen muss. Ansonsten sucht er sich auch andere Plätze, an denen er gemütlich an seinem Laptop arbeiten kann.
Einer der wichtigsten Bestandteile seines Arbeitsplatzes ist sein Sessel. Durch eine Knieablage und das Fehlen einer Lehne, wird er gezwungen in aufrechter Haltung zu sitzen, was ein schnelles Ermüden vorbeugt und gut für die Sitzposition ist.
Was die Positionierung des Tisches und das Ordnungssystem anbelangt, versucht Stefan einen Mittelweg zu finden. Der Arbeitsplatz soll nicht übertrieben aufgeräumt sein, aber auch nicht ein totales Chaos. Ihm ist es wichtig sich konzentrieren zu können und nicht von zu viel Zeug abgelenkt zu werden. Dennoch hat er gerne Dinge am Tisch liegen, wie zum Beispiel Bücher, die ihm auch als Inspiration dienen und eine angenehme Atmosphäre erzeugen. Sein Schreibtisch hat keine Staumöglichkeiten, wodurch er alle Werkzeuge wo anders verstaut und sie nur dann holt wenn er sie braucht.
Die Beleuchtung regelt er durch eine Zimmerlampe, die sehr helles und warmes Licht abgibt. Ihm ist sehr wichtig, dass der ganze Arbeitsraum ausgeleuchtet wird, da er es nicht gerne hat wenn durch eine Tischlampe nur ein gezielter Bereich erhellt wird. Somit fällt es ihm leichter in der Nacht zu arbeiten.
Auch wenn Stefan seinen Arbeitsplatz sehr überlegt ausgewählt hat, hätte er einige Verbesserungsvorschläge. Er würde jedenfalls dazu tendieren Vieles, wie zum Beispiel Steckdosen in den Schreibtisch zu integrieren. Abschließend meint er, dass er es gut fände wenn ein Möbelstück positive Gewohnheiten erzeugt und man automatisch lernt wie man damit umgeht. Er hat bereits an einen Tisch gedacht, der keine Unordnung zulässt: eine an der Wand montierte Arbeitsfläche, kann im leeren Zustand hochgeklappt werden, um so Platz für andere Tätigkeiten zu schaffen.
Wenn das Bauen von guten Möbeln nicht so aufwändig wäre, würde Stefan gerne seinen Arbeitsplatz anders gestalten. Vielen Dank. Das Interview geführt von Isabel Prade

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Andreas S.
11.09.14 — Mein Arbeitsplatz ZUHAUSE

Andreas ist Tierarzt und hat seine eigene Praxis. Er versucht sehr bewusst keine Arbeit aus der Ordination mit nach Hause zu nehmen, da ihm diese Trennung sehr wichtig ist. Sein Schreibtisch dient ihm vor allem für die eigene Fortbildung und private Erledigungen. Der Arbeitsplatz ist in einem Vorraum, der zu den Schlafzimmern führt positioniert. Auch hier hat er besonders darauf geachtet zu vermeiden, im selben Raum zu arbeiten und zu schlafen.
Bei der Auswahl der Möbel stand hauptsächlich die Ästhetik im Vordergrund. Funktion und Ergonomie waren für den Kauf nicht sehr entscheidend, da er sich nicht in erster Linie Gedanken darüber gemacht hat. Doch da seine Erfahrung ihm bisher gezeigt hat, dass sich alte Gegenstände, zumindest für seine Anforderungen bewähren, wurde er auch hier nicht enttäuscht.
Der Tisch hat durch seine vielen Laden einige Staumöglichkeiten, was sehr praktisch ist um verschiedenste Papiere zu ordnen und trennen. Dennoch stellt das Halten der Ordnung eine mühsame Angelegenheit für Andreas dar. Er nutzt den Tisch als eine Zwischenablage für alles was er gerne erledigen will, wodurch sich immer wieder Stapel aus Büchern und Papieren anhäufen. Diese versucht er der Reihe nach durchzuarbeiten und was zu lange liegen bleibt, findet irgendwann den Weg ins Altpapier.
Da Andreas nicht allzu viel Zeit an diesem Schreibtisch verbringt, sind seine Ansprüche nicht sehr hoch. Im Großen und Ganzem ist er daher auch sehr zufrieden mit der aktuellen Situation seines Arbeitsplatzes.
Vielen Dank für das Gespräch.
Interview geführt von Isabel Prade.

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Lukas K. Musiker
05.09.14 — Mein Arbeitsplatz ZUHAUSE

Lukas ist eigentlich nicht nur Jazz Bassist sondern auch Komponist, Regisseur, Surf-RocknRoller und seit kurzem Vater. Sein Arbeitsplatz zu Hause ist im Kinderzimmer untergebracht, was sich bald ändern soll. Seine Tätigkeiten zu Hause beschränken sich zum großen Teil auf Computerarbeit oder Aufrechterhaltung der Ordnung im Partitur, Dokumenten und sonstigen Papierangelegenheiten. Seine Versuche an der Ordnung haben nach mehrere Versuchsstadien zu einem Hänge-Akten-Ablage-System geführt. Im Gespräch kehrt sich die anfängliche Annahme, das Ordnung einfach und immer nur mehr Zeit benötigt zum Fakt, dass nach der Findung des individuellen Ordnungssystems, weniger Zeit, aber umso mehr Diziplin aufgebracht werden muss um chaotischen Zettelwirbelein vorzubeugen. Klingt banal, ist es auch, doch jeder kennt die verführerischen Kräfte des Chaos. Interessantes Detail: Lukas hat gleich zwei großzügige gut gefüllte Rundablagen die ihn vor Überwucherungen schützen. Ähnlich wie bei der Ergänzung des persönlichen Ordnungssystems ist es mit der Findung der optimalen Arbeitshöhe. Erst nach und nach lässt sich Diese exakt ausloten und nicht schon im Möbelladen definieren. Als Ergonomisches Highlight hat sich Lukas nachträglich ein "Laptop-Plateau" angeschafft.
Lukas Wunsch, den Heimarbeitplatz vollständig gegen ein eignes Büro zu tauschen ist verständlich aber für die Recherche bei collective furniture nicht gerade zuträglich. Vielen Dank für das Gespräch.

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